Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe (SPD) nahmen Beschäftigte des St.-Laurentius-Stifts aus Waltrop und von Evonik Industries aus Marl an der diesjährigen Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion für Betriebsräte, Personalvertretungen und Schwerbehindertenvertretungen in Berlin teil. Unter dem Titel „Zusammen stark für gute Arbeit“ diskutierten die Interessenvertretungen aus ganz Deutschland gemeinsam mit SPD-Politikerinnen und -Politikern über gute Arbeitsbedingungen, eine starke Mitbestimmung und die Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft.
Die Mitarbeitendenvertretung (MAV) des Waltroper Krankenhauses war durch Anke Lüdke, Cornelia Nimptsch, Dr. Martin Peters und Andrea Schlückling vertreten. Von Seiten des Evonik-Betriebsrates nahmen Tanja Soschinski Kordisch und Sahin Özcan, sowie Dr. Michael Glowinkel vom Betriebsrat der SYNEQT GmbH teil.

Frank Schwabe nutzte die Gelegenheit zu einem persönlichen Austausch mit den Interessenvertreterinnen und -vertretern. In dem Gespräch mit der Delegation aus Waltrop ging es insbesondere um die aktuelle Situation in der Gesundheitswirtschaft. „Nachdem ich bereits im Sommer im engen Austausch mit der MAV über die geplante Gesundheitsreform war, haben wir den Dialog nun in Berlin fortgesetzt“, so Schwabe. Vereinbart wurde zudem, den Austausch vor Ort fortzusetzen. Dazu wird Frank Schwabe erneut einen Praktikumstag im St.-Laurentius-Stift absolvieren und sich dabei unmittelbar über die Arbeitsbedingungen und die Situation der Beschäftigten informieren.
Bei dem Gespräch mit den Marler Betriebsräten stand das Kaufinteresse von BASF an Evonik Industries im Focus. „Die Übernahmeabsichten sind eine ernst zu nehmende Bedrohung für den Chemiestandort Marl und für das gesamte Ruhrgebiet. Wir reden über industrielle Wertschöpfung und letztlich über die Zukunft der chemischen Industrie in ganz NRW. Ebenso wie der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Jochen Ott, erwarte ich von der schwarz-grünen Landesregierung, dass sie sich klar positioniert, indem sie den Plänen von BASF eine klare Absage erteilt und die heimischen Arbeitsplätze schützt“, so Schwabe.

