Bund fördert den Schallschutz in der Altstadtschmiede mit rund 35.000 Euro

Gute Nachrichten für die Recklinghäuser Altstadtschmiede aus Berlin. Der Bund fördert den Schallschutz in der weit über die Stadt hinaus bekannten Kultureinrichtung aus dem Bundesschallschutzprogramm.

„Ich freue mich sehr, dass die Altstadtschmiede in Recklinghausen mit 34.816 Euro aus dem Schallschutzprogramm des Bundes gefördert wird. Die Altstadtschmiede ist seit vielen Jahren ein bedeutender Ort, an dem nicht nur eine sehr gute Jugendarbeit geleistet wird, sondern auch ein kultureller Treffpunkt und ein bedeutender Ort für Livemusik und Veranstaltungen in unserer Region. Die Förderung hilft dabei, die Bedingungen weiter zu ver-bessern und die Schallemissionen zu reduzieren. Das ist eine gute Nachricht für die Kulturszene in Recklinghausen und darüber hinaus“, so der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe.

Ziel des Programms ist es, Nutzungskonflikte zu reduzieren, kulturelle Infra-struktur zu sichern und das Zusammenleben in Städten und Gemeinden zu verbessern. Acht Projekte werden in Nordrhein-Westfalen gefördert, davon drei im Ruhrgebiet – in Dortmund, Essen und Recklinghausen. Förderanträ-ge in Höhe von über 16 Millionen Euro trafen auf Mittel von fast 3 Millionen Euro. Die Fördermittel waren damit um fast 470 Prozent überzeichnet.

Hendrik Bollmann, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen erklärt: „Die enorme Über-zeichnung des Bundesschallschutzprogramms zeigt, wie groß der Bedarf in unseren Städten und Gemeinden ist. Mit dem Bundesschallschutzprogramm haben wir genau dort angesetzt, wo Kulturorte, Anwohnende sowie Städte und Gemeinden konkrete Unterstützung benötigen. Wo wir neuen Wohn-raum schaffen, Innenstädte beleben und Quartiere weiterentwickeln wollen, müssen wir auch unsere Kulturorte erhalten. Gleichzeitig brauchen die Men-schen in den Nachbarschaften ihre Ruhe. Schallschutz ist deshalb weit mehr als eine technische Frage. Er hilft, Konflikte vor Ort zu entschärfen. Statt Wohnen und Kultur gegeneinander auszuspielen, schaffen wir praktische Lösungen für ein gutes Zusammenleben.“

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