Keine neuen Ölbohrungen in der Kieler Bucht
Zu den Berichten, dass die RWE-Tochter Dea den Betrieb alter Ölfelder in der Kieler Bucht wieder aufnehmen möchte erklärt Frank Schwabe:
„Es muss ein klares Nein zu neuen Ölbohrungen in solch einem ökologisch sensiblem Gebiet geben. In einem Teil der Fördergebiete leben Eiderenten und vom Aussterben bedrohte Schweinswale. Niemand kann einen Unfall bei solchen Bohrungen ausschließen. Der Unfall des Frachtschiffes Pallas im Jahr 1998 hat gezeigt, dass auch der Austritt kleiner Ölmengen verheerende Wirkungen haben kann. Damals starben etwa 16000 Seevögel. Eine zukunftsfähige Energieversorgung muss auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzen und die Abhängigkeit vom Öl verringern.“
Schwabe fordert mehr Investitionen in Infrastruktur
Anlässlich der Diskussion um marode Brücken in seinem Wahlkreis äußert sich Frank Schwabe:
„Alle Kommunen in dieser Region sind mit der Sanierung der maroden Verkehrsinfrastruktur überfordert. Das, was wir zur Zeit an Brückensperrungen bzw. Teilsperrungen erleben, ist nur die Spitze des Eisberges. In den nächsten Jahren rollt eine riesige Welle an Wiederherstellungen maroder Straßen, Brücken, Gebäuden, Gehwegen und anderem auf uns zu.