17 Aug 2010
Steinkohlebergbau: Gemeinsamer Protest wichtig
Zu den geplanten Kürzungen der Kohlebeihilfen erklärt der Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisverbandsvorsitzende Frank Schwabe:
Der gemeinsame Protest von SPD, Grünen, CDU und Linkspartei auf Landesebene zu den Kohlebeschlüssen der EU ist richtig und gut. Es liegt jetzt an der Bundesregierung und EU-Energiekommissar Oettinger das Jahr 2018 als frühestes Jahr des Kohleausstiegs durchzusetzen. Alles andere würde Unsicherheit für tausende Beschäftigte gerade in der Emscher-Lippe-Region bringen. Es ist peinlich, dass sich die FDP nicht mal zu dem Schritt durchringen kann den Minimalkonsens im Sinne der Region durchzusetzen. Der Kohlekompromiss mit dem frühesten Ausstieg im Jahr 2018 stellte immer das untere Ende einer Kompromisslinie dar. Darüber hinaus muss und soll im Jahr 2012 entschieden werden, ob eine Förderung über das Jahr 2018 hinaus möglich ist. Im Sinne der Deutschen Energiepolitik und unserer Region wäre das jedenfalls sinnvoll. Es wäre gut, wenn dieser auf Landesebene sichtbar gewordene Konsens zwischen den vier wichtigsten Parteien jetzt auch auf allen Ebenen trägt. Der Kreis Recklinghausen und die Emscher-Lippe-Region sollte jedenfalls arteiübergreifend geschlossen stehen.











